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Ausstellung
und Buch:
Die dokumentierten Mitglieder waren österreichische
zumeist jüdische Flüchtlinge, die in Großbritannien
in der Exil-Jugendorganisation YOUNG AUSTRIA während des
Zweiten Weltkrieges mitwirkten. Sie leisteten einen bedeutsamen
Beitrag im Kampf gegen den Faschismus. Viele kämpften in
den Britischen Streitkräften für die Befreiung Österreichs
oder sie arbeiteten in der Kriegsindustrie. Das Buch und die
Ausstellung stellen sowohl einfache Mitglieder und
Funktionäre als auch äußerst renommierte KünstlerInnen
wie z.B. Erich Fried, Arthur West, Ernst Eisenmayer, Klara Hautmann-Kiss
und Otto Tausig vor.
Bestand Young Austria anfangs aus einem Kreis von zwanzig Personen,
so wuchs die Zahl der Mitglieder in den Folgejahren auf fast
1.300 an. Mehr als ein Viertel kehrte nach dem Krieg zurück
in die Heimat, um nach der Befreiung vom Naziregime am Aufbau
des demokratischen Österreich mitzuwirken. Viele engagierten
sich nach ihrer Heimkehr in der FÖJ (Freie Österreichische
Jugend).
Das Buch und die Ausstellung präsentieren mit Hunderten
erstmals veröffentlichten Bildern Einblicke in Lebensgeschichten
von Heimgekehrten und im Exil-Gebliebenen
von damals bis heute.
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